Deutsch (33)

Espaço da identidade: a relação entre espaço e personagens em Cinzas do Norte e Órfãos do Eldorado, por Fernanda Boarin Boechat – dissertação de mestrado, Universidade Federal do Paraná –Curitiba/2011

Deutsch, Erzählung  

Resumo No presente trabalho propõe-se a análise do espaço literário nas obras Cinzas do Norte (2005) e Órfãos do Eldorado (2008), de Milton Hatoum, segundo uma perspectiva que o toma como espaço da identidade. O espaço da identidade é compreendido como uma dimensão formal do espaço em literatura, que revela processos de identificação das personagens. Nesse sentido, procura-se expor no primeiro capítulo, a partir de uma perspectiva antropológica ampla que considera os Estudos Literários em diálogo com outras áreas do saber, uma reflexão que se volta para a noção de identidade, em especial na sociedade contemporânea. Em um segundo momento, expõe-se uma reflexão teórica sobre o estudo do espaço em literatura, em diálogo com outras áreas do saber. No terceiro capítulo, apresenta-se de início uma breve explanação sobre o autor e sua obra, e parte da fortuna crítica publicada em jornais e revistas; segue então uma análise do espaço literário nas obras, que remete indiretamente à discussão teórica exposta nos dois primeiros capítulos, de modo que a configuração espacial dos romances relaciona-se, como que por si mesma, aos apontamentos teóricos anteriores. Propõe-se por fim, na conclusão, uma abordagem da configuração espacial no âmbito dos Estudos Literários como elemento revelador de […]

Wo die Wasse sich verein, Tomas Sträter – Neue Bücher Zeitung, 6 November 2002

Deutsch, Presse  

 Milton Hatoum erzählt das Drama zweier ungleicher Brüder http://www.miltonhatoum.com.br/wp-content/uploads/2011/02/ZweiBrüder_NeueBücherZeitung_6Nov2002.jpg

“Wir sind alle uneheliche kinder Amerikas” – Neue Bücher Zeitung, 16 Januar 2010

Deutsch, Presse  

Gespräch mit dem Brasilianischen Autor Milton Hatoum über sein Schreiben sowie über die Literatur, Identität und Zukunft seines Landes, bei Patrick Straumann. http://www.miltonhatoum.com.br/wp-content/uploads/2011/02/NeueBücherZeitung_16Jan2010.jpg

Der Dschungelfluch, Klara Obermüller – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4 Dezember 2002

Deutsch, Presse  

Emilie, eine neue Stimme Brasiliens von Hanspeter Brode – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8 Dezember 1992

Deutsch, Presse  

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Emilie oder Tod in Manaus, Piper Verlag

Deutsch, Roman  

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In Milton Hatoums erstem Roman werden zwei denkbar unterschiedliche Welten eins: der Orien aus Tausendundeiner Nacht mit seinem elegischen Zauber und das mythische, indianische Amazonien. Die Tradition mündlicher Überlieferung, für beide Kulturen charakteristisch, spiegelt sich wider in dem Kanon verschiedener Erzählerstimmen, die diese Geschichte einer Einwandererfamilie in Brasilien schildern. Es handelt sich daher nicht um eine Chronik, sondern um eine poetische recherche, um die wehmütige Rekonstruktion einer unwiederbringlichen Vergangenheit. Zentrale Figur is die schöne, streng katholische Emilie, di zu Beginn des Jahrhunderts ihrer Familie aus dem Libanon nach Brasilien folgte. Ihr Ehemann unterhält in der Amazonas-Stadt Manaus ein ansehnliches Geschäft mit orientalischen Stoffen un Fächern. Zwei Katastrophen überschatten im Lauf der Jahre die Familie und kehren – mit jewils unterschiedlicher Perspektive – in den Berichten ständig wieder: der Selbstmord Emirs, des Bruders von Emilie, der so gut wie möglich vertuscht wurde, den die Schwester jedoch innerlich nie überwindet, und der rätselhafte Tod der taubstummen, unehelichen kleinen Enkelin Soraya Ângela. Damals, als sich die skandalöse Schwangershaft von Emilies einsiger Tochter Samara Délia nicht länger verheimlichen liess, wurde Samara jahrelang in eines der Zimmer des geheimnisumwitterten Hauses verbannt… Sie ist nicht die einzige, die später der Familie und der beklemmenden Provinzialität Manaus’ […]

Wie in einem orientalischen Bazar – FREITAG 42, 11.10.2002

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BEOBACHTENDER ETHNOLOGE In dem Roman “Zwei Brüder” beschreibt der brasilianische Autor Milton Hatoum die Schübe der Globalisierung am Beispiel von Manaus Milton Hatoum gehört heute wie der Mexikaner Jorge Volpi und Roberto Bolaño zu den neuen lateinamerikanischen Autoren, die man sich merken sollte. Nicht, weil er durch die Veröffentlichung seines zweiten grandiosen Romans Zwei Brüder (2001) in den USA entdeckt und von einem Elite-Campus zum nächsten gereicht wird, sondern weil er das große Thema unserer Zeit erzählerisch fulminant fasst: Migration in Verbindung mit religiös-kulturellen Fragen. Mit Erzählung von einem gewissen Orient (1989) – so der Originaltitel seines ersten Romanes – zeigte er bereits elegant sein Können: das ganze postkoloniale Problemfeld Ost-West/Nord-Süd in seiner religiös-kulturellen und politischen Dimensionen literarisch auf den Punkt zu bringen. Der deutsche Verlag wusste das nicht zu nutzen und titelte Emilie oder Tod in Manaus (1992). Im Fall Hatoum muss einmal das Kritiker-Tabu schlechthin gebrochen werden: der Vergleich mit García Márquez. Hatoum ist kein Epigone magischen Realismus, Manaus ist nicht Macondo, aber in der literarischen Umsetzung gelebter, bei Hatoum amazonensischer Erfahrung, der Beschreibung und Reflexion lateinamerikanischer Realität auf der Höhe der Zeit, das heißt ein historisches und gegenwartsbezogenes Herangehen, liegt er nah beim großen Meister. “Ich wünschte […]

Wo die Wasser sich vereinen, Milton Hatoum erzählt das Drama zweier ungleicher Brüder – Neue Zürcher Zeitung, 6. November 2002

Deutsch, Presse  

Ressort Feuilleton Unvergesslich der furiose Auftakt in Werner Herzogs Saga aus der «grünen Hölle» «Fitzcarraldo», wenn der irrlichternde Klaus Kinski eine tagelange Flussreise auf sich nimmt, nur um einer Opernaufführung beizuwohnen. Fast wäre er zu spät gekommen, doch mit dem Recht des wahren Melomanen fordert er Einlass. Er wird von einem schwarzen Saaldiener zu seinem Platz geleitet, und der verblichene Vorhang des Theaters aus den Belle-Epoque-Tagen des Kautschukbooms hebt sich. Wir befinden uns mitten in Amazonien, in der Urwaldmetropole Manaus. Manaus liegt kurz vor dem Zusammenfluss zweier Ströme, deren Wasser sich aber noch lange nicht zum Amazonas vereinigen wollen. Die dunklen Fluten des Rio Negro und die gelblich-lehmigen des Solimões fliessen nebeneinander wie durch ein unerklärliches Naturwunder getrennt. Die Stadt unter der Äquatorsonne, auf dem Schnittpunkt südlicher und nördlicher Hemisphäre scheint dem Betrachter aus dem Flugzeug oder vom Schiff aus eine zwischen Wasser und Land schwimmende Stadt, deren Grenzen sich vollends ununterscheidbar in den Regenfällen auflösen. Einst Vorposten der Zivilisation und heute Millionenstadt, Tausende von Kilometern von den Metropolen entfernt. Ein Bild in Bruchstücken Hier in Manaus entfaltet ein Roman ein Familiendrama, das in einer langen Tradition abendländischer Religionsmythen und Literatur steht: Bruderzwist und verloren gegangener Sohn. Liebe, Verrat, Kampf […]

Nachdenken über eine Reise ohne Ende

Deutsch, ensaios e palestras  

“Eine Stimme von Amazonas” – Neue Zürcher Zeitung

Deutsch, Presse  

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/eine_stimme_vom_amazonas_1.4520768.html